Implan­to­lo­gie  

Implan­to­lo­gie

Die Ästhe­tik des Men­schen ver­langt nach einer har­mo­ni­schen Inte­gra­tion der Zähne in ihr Umfeld. Moderne Implan­to­lo­gie und die rasant fort­schrei­tende Ent­wick­lung im Zusam­men­hang mit dem Ersatz ver­lo­ren­ge­gan­ge­ner natür­li­cher Zähne durch künst­li­che Wur­zeln (Implan­tate) gewähr­leis­ten ein lang­fris­ti­ges, ästhe­ti­sches und funk­tio­nel­les Behand­lungs­er­geb­nis. mehr

Ein­zel­zahn­er­satz

Ein­zelne feh­lende Zähne in einer ansons­ten geschlos­se­nen Zahn­reihe kön­nen sowohl im Front- als auch im Sei­ten­zahn­be­reich durch Implan­tate ersetzt wer­den. Diese Ver­sor­gun­gen kom­men ästhe­tisch und funk­tio­nell den eige­nen Zäh­nen sehr nahe. Sie stel­len somit mehr als nur eine Alter­na­tive zur her­kömm­li­chen Ver­sor­gung mit einer Brü­cke dar, erspa­ren sie doch das Abschlei­fen der (oft­mals gesun­den) Nach­bar­zähne. Das Abschlei­fen eige­ner Zähne geht immer mit einer deut­li­chen Ver­schlech­te­rung der Pro­gnose und Ver­rin­ge­rung der Lebens­er­war­tung die­ser Zähne ein­her. mehr

Ersatz von Zahngruppen

Auch grö­ßere Zahn­lü­cken (meh­rere feh­lende benach­barte Zähne) kön­nen mit­hilfe von Zahn­im­plan­ta­ten geschlos­sen wer­den. Dabei ist es mög­lich, jeden ein­zel­nen Zahn durch ein Implan­tat zu erset­zen oder eine soge­nannte implan­tat­ge­tra­gene Brü­cke anzu­stre­ben. mehr

Implan­ta­tion im zahn­lo­sen Kiefer

Ins­be­son­dere der Ver­lust der letz­ten Zähne geht für den Pati­en­ten mit einer deut­li­chen Ein­schrän­kung der Lebens­qua­li­tät ein­her. Die her­kömm­li­che pro­the­ti­sche Ver­sor­gung in Form her­aus­nehm­ba­rer Total­pro­the­sen ist eine meist unbe­frie­di­gende Lösung, da eine opti­male Sta­bi­li­tät der Pro­these alleine durch ihre Saug­haf­tung oft nicht zu errei­chen ist. Die Pro­these bie­tet kei­nen rich­ti­gen Halt beim Spre­chen und Essen, dies führt nicht sel­ten zu Ver­un­si­che­rung. Mit der Zeit bil­det sich der Kie­fer­kno­chen immer wei­ter zurück, der Pro­the­sen­halt wird zuneh­mend schlech­ter, ver­stärkt die vor­ge­nann­ten Pro­bleme und führt zu schmerz­haf­ten Druck­stel­len. mehr

Vor­aus­set­zun­gen zur Implantation

Eine sorg­fäl­tige Implan­tat­be­ra­tung lässt sich nicht inner­halb weni­ger Minu­ten erle­di­gen, son­dern kann – je nach Behand­lungs­auf­wand auch bis zu einer Stunde dau­ern. Je bes­ser ein Pati­ent aller­dings vor­be­rei­tet ist, desto schnel­ler kann ihm der Arzt ein vor­läu­fi­ges Behand­lungs­kon­zept vor­le­gen oder ihm sagen, „Eine Implan­ta­tion ist bei Ihnen lei­der nicht mög­lich“. Vor­be­rei­tet zu sein heißt: Auf­zeich­nun­gen über zurück­lie­gende und aktu­elle Erkran­kun­gen (Kran­ken­hau­s­ent­las­sungs­be­richte, Arzt­briefe), sowie Arz­nei­mit­tel mit­brin­gen. Auf diese Art und Weise gewinnt der Arzt schnell einen Über­blick über beste­hende Erkran­kun­gen, die unter Umstän­den eine Implan­ta­tion von vorn­her­ein ver­bie­ten oder sie zumin­dest erschwe­ren. mehr

Implan­ta­tion – prak­ti­scher Ablauf

Die Implan­ta­tion, also das Ein­brin­gen eines Implan­tats in den Kie­fer­kno­chen, ist ein chir­ur­gi­scher Ein­griff. Und jede Ope­ra­tion löst bei dem, der das noch vor sich hat, zunächst ein­mal Angst aus. Das ist ver­ständ­lich, zumal schon die halb­jähr­li­che Kon­trolle beim Zahn­arzt für die meis­ten nicht völ­lig angst­frei ist; Mund und Zähne sind ein sen­si­bler Bereich. Eine Zahn­im­plan­ta­tion ist jedoch im Nor­mal­fall nicht schlim­mer, als wenn ein Zahn ope­ra­tiv enfernt wird. mehr

Frei­le­gung und pro­the­ti­sche Versorgung

Die Ein­heil­phase, also die Zeit, in der die Implan­tate von Schleim­haut bedeckt sind und im Kno­chen ein­hei­len, ist unter­schie­dich lang. Nach einer Implan­ta­tion im Unter­kie­fer beträgt sie ca. 3 Monate, nach einer Oberkiefer-Implantation unge­fähr 4-5 Monate. Die genaue Zeit­dauer hängt jedoch von der Beschaf­fen­heit des Kno­chens, erfor­der­li­chen zusätz­li­chen Ope­ra­tio­nen und dem Hei­lungs­ver­lauf ab. mehr

Implan­to­lo­gie – Nachsorge

Ein Implan­tat, also die neue Tit­an­wur­zel, mit sei­ner Supra­kon­struk­tion, z. B. einer Krone, gleicht in vie­ler Hin­sicht einem natür­li­chen Zahn; für sei­nen Ersatz ist es kon­stru­iert wor­den. Solange der Implan­tat­kör­per fest und geschützt all­sei­tig von Kno­chen umge­ben ist, braucht man keine Angst zu haben, dass er sich lockert. mehr

Risi­ken und mög­li­che Komplikationen

Ein Implan­tat gilt als erfolg­reich ein­ge­heilt, wenn es schmerz­frei im Kno­chen liegt, dort fest ver­an­kert ist und den Belas­tun­gen der pro­the­ti­schen Supra­kon­struk­tion stand­hält. Das Zahn­fleisch sollte sau­ber und reiz­los sein und sämt­li­che Ner­ven in der Nach­bar­schaft voll funk­ti­ons­tüch­tig. Das ist der Ide­al­zu­stand, der auch bei den meis­ten Implan­ta­tio­nen erreicht wird. Kom­pli­ka­tio­nen sind bei fach­ge­rech­ter und sorg­fäl­ti­ger Aus­füh­rung sel­ten, kön­nen jedoch immer auf­tre­ten. mehr

Implantat-Hygiene

Implan­tate sind eine wert­volle Inves­ti­tion mit gro­ßem Nut­zen für Sie. Bei rich­ti­ger Pflege haben Sie ein Leben lang gut Lachen mit ihnen. Wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen bele­gen das. Sorg­fäl­tige Pflege ist jedoch unum­gäng­lich, wenn sie die vie­len Vor­züge Ihrer neuen Zähne lange Zeit genie­ßen möch­ten. mehr

Die Zukunft der Implantologie

Der Erfolg einer Implan­ta­tion hängt weni­ger von dem Design des Implan­tats und dem chir­ur­gi­schen Vor­ge­hen ab als viel­mehr von dem Kno­chen, in den der Implan­tat­kör­per ver­senkt wird. Je mehr Kno­chen vor­han­den ist, desto bes­ser. Ent­schei­dend ist auch die Kno­chen­struk­tur, denn erfah­rungs­ge­mäß nimmt ein dich­te­rer Kno­chen Implan­tate bes­ser an als ein dünn gefloch­te­ner. Vorn im Unter­kie­fer ähnelt der Kno­chen einem fes­ten Holz­stück, seit­lich im Ober­kie­fer hat der Kno­chen eine Korallen- oder Schwamm­struk­tur. Es ist ein­leuch­tend, dass in solch einem porö­sen Mate­rial eine Art Dübel, wie das Implan­tat gerne bezeich­net wird, schlech­ter hält. mehr

Moderne Implan­to­lo­gie mit Com­pu­ter und Roboter

Seit eini­ger Zeit steht der Zahn­me­di­zin eine neue Rönt­gen­tech­nik zur Ver­fü­gung, die bei deut­lich gerin­ge­rer Strah­len­be­las­tung glei­che drei­di­men­sio­nale Bil­der vom knö­cher­nen Gesichts­schä­del mit Ober- und Unter­kie­fer lie­fert wie die Com­pu­ter­to­mo­gra­phie. Mit der soge­nann­ten digi­ta­len Volu­men­to­mo­gra­phie (DVT) kön­nen vor einer Implan­ta­tion indi­vi­du­elle Com­pu­ter­da­ten des Pati­en­ten gewon­nen wer­den, die dem Behand­ler exakte Infor­ma­tio­nen über eine opti­male Bohr­rich­tung und Bohr­tiefe für die Ope­ra­tion vor­ge­ben. mehr

3D-Implantologie

Beim Ein­set­zen von Zahn­im­plan­ta­ten im Kie­fer­kno­chen ist eine sorg­fäl­tige Pla­nung im Vor­feld nötig. Zusätz­lich zu den den zwei­di­men­sio­na­len Rönt­gen­bil­dern, die man z.B. vom Ortho­pä­den kennt, bie­tet die heu­tige Zahn­me­di­zin die Mög­lich­keit der com­pu­ter­un­ter­stütz­ten 3D-Implantologie. mehr

Implan­to­lo­gie Narkose

Es han­delt sich hier­bei um einen medi­ka­men­tös her­bei­ge­führ­ten, kon­trol­lier­ten Zustand der Bewusst­lo­sig­keit unter pro­fes­sio­nel­ler Über­wa­chung. mehr