Nasen­kor­rek­tur  

Die Nase ist für das har­mo­ni­sche Gesichts­pro­fil von zen­tra­ler Bedeu­tung. Im Ide­al­fall passt sie sich unauf­fäl­lig den übri­gen Gesichts­zü­gen an. Stellt sie jedoch durch ihre eigen­wil­lige Form oder Größe den Blick­fang im Gesicht dar, ist durch einen ver­hält­nis­mä­ßig klei­nen, aber den­noch sehr anspruchs­vol­len Ein­griff, der Nasen­kor­rek­tur, eine dau­er­hafte Har­mo­ni­sie­rung möglich.

Damit der Ein­griff der Nasen­kor­rek­tur keine Sicht­ba­ren Spu­ren hin­ter­lässt, wer­den die Haut­schich­ten im Nasen­in­ne­ren oder am Nasensteg ange­legt. Durch die­sen Zugang „model­liert“ der Fach­arzt wäh­rend einer Nasen­kor­rek­tur das Knochen-Knorpelgerüst der Nase je nach Ziel­set­zung vor­teil­haft um. So kann die Nase zum Bei­spiel ver­klei­nert, ver­schmä­lert oder begra­digt wer­den. Für den Auf­bau, zum Bei­spiel des Nasen­rü­ckens, wird bevor­zugt kör­per­ei­ge­nes Gewebe bei einer Nasen­kor­rek­tur verwendet.

Um die neue Nasen­form nach einer Nasen­kor­rek­tur anfäng­lich zu stüt­zen, legt der Arzt eine kleine Gips­schiene an, die ein bis zwei Wochen getra­gen wer­den sollte. Die­sen Zeit­raum sollte man auch für das Abklin­gen von Schwel­lun­gen und Blut­er­güs­sen nach einer Nasen­kor­rek­tur ein­kal­ku­lie­ren. Nach der Gips­ent­fer­nung kann man sich nor­ma­ler­weise pro­blem­los wie­der der Öffent­lich­keit zeigen.

Fakten auf einen Blick

OP-Dauer: ca. 1-2 Stunden
Narkose: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 1 Tag
Nachbehandlung: je nach Ausmaß der OP Tragen eines Klebeverbands oder einer Gipsschiene für 8-14 Tage
Gesellschaftsfähig: nach ca. 2 Wochen