Intim­chir­ur­gie bei Män­nern – ein paar Zen­ti­me­ter Männlichkeit

Dmitrijs Gerciks – fotolia.de

Viele Män­ner hät­ten gerne ein biss­chen mehr im Schritt. Dabei sind sie auch bereit, sich das ordent­lich was kos­ten zu las­sen: Mit stol­zen 3.000 bis 4.000 Euro schlägt eine Penis­ver­län­ge­rung zu Buche.

Bei der Ope­ra­tion wird ledig­lich ein Bin­de­ge­webs­band durch­trennt. Dadurch ver­schwin­det der Schaft nicht mehr so tief in der Bauch­de­cke. So gewinnt das beste Stück ein bis drei Zen­ti­me­ter an Länge. Es han­delt sich aller­dings um einen rein ästhe­ti­schen Ein­griff. Funk­tio­nell fin­det keine Ver­än­de­rung statt.

Mitt­ler­weile lie­gen Penis­ver­grö­ße­run­gen auf dem sieb­ten Platz der schön­heits­chir­ur­gi­schen Ein­griffe bei den Män­nern. Oft wird zugleich ein Ein­griff zur Penis­ver­di­ckung gewünscht. Wer­den die Män­ner eit­ler? Auf jeden Fall wer­den sie kör­per­be­wuss­ter. Dass die Intim­chir­ur­gie bei Män­nern aus dem Nichts in die Top Ten der belieb­tes­ten Schön­heits­ope­ra­tio­nen gekom­men ist, hat selbst die DGÄPC über­rascht. Zu den belieb­tes­ten Ein­grif­fen bei Män­nern sowie auch bei Frauen zäh­len noch immer Fett­ab­sau­gung und Lid­straf­fung. Bei Frauen ran­giert die Brust­ver­grö­ße­rung wei­ter­hin auf Platz eins, wäh­rend bei Män­nern die Nasen­kor­rek­tur Platz drei einnimmt.

Bei der Pla­nung des Ein­griffs gehen Män­ner eher tech­nisch vor. Sie ach­ten auf den Inter­net­auf­tritt der aus­ge­wähl­ten Pra­xis und bevor­zu­gen einen Kli­nik­stand­ort in Wohn­ort­nähe, damit im Falle von Nach­un­ter­su­chun­gen oder ähnli­chem keine wei­ten Anfahrts­wege ent­ste­hen. Inter­es­san­ter­weise sind Män­ner für kos­ten­güns­ti­gere Ange­bote aus dem Aus­land emp­fäng­li­cher als Frauen: 30 Pro­zent wür­den eine Reise auf sich neh­men – wäh­rend nur 20 Pro­zent der Frauen dazu bereit sind.

Dmitrijs Ger­ciks – fotolia.de

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