Welche Symptome sind das?
Brennen, Juckreiz, Spannungsgefühl, allergische Reaktionen oder Störungen durch Hauterkrankungen. Ähnliche Symptome kennen auch andere Hauttypen, ohne deshalb als sensibel zu gelten: Trockene Haut kann schuppen und sich röten, weil ihr Feuchtigkeit fehlt. Mischhaut neigt zu Pickeln und Mitessern.
Wo liegen die Ursachen?
Als ursächlich werden Überpflegung, Veranlagung, Umweltbedingungen und psychosomatische Zusammenhänge diskutiert. Bei normaler Haut sind verschiedene Auslöser möglich, etwa starke Feuchtigkeit oder Trockenheit der Luft, kalkhaltiges Wasser, UV-Strahlung, Luftverschmutzung, Tabak, Alkohol, Gewürze, Stress, Medikamente, Rasur oder Epilation.
Wie pflegt man zu Empfindlichkeit neigende Haut?
Entscheidend ist ein Minimum an Inhaltsstoffen. Duft- und Konservierungsstoffe können Allergien auslösen, Mineralöle sind nicht zu empfehlen. Reinigungsprodukte – ideal sind Öle – sollten dem hauteigenen pH-Wert von zirka 5,5 entsprechen und mit einem Wattepad entfernt werden; zuviel Wasser macht sensible Haut spröde. Statt Peelings die Haut mit einem Gesichtsbürstchen mit sehr weichen Borsten massieren, das regt die Durchblutung an. Vorsicht bei ätherischen Ölen, die in Naturkosmetik gern zur Konservierung verwendet werden: Sie dringen tief in die Haut ein. Fruchtsäuren machen die Haut dünner und empfindlicher.
Was ist im Frühjahr und Sommer zu beachten?
Sonne, Licht und Wärme lassen zwar die Seele aufatmen, doch empfindliche Haut hat daran nur wenig Freude. Sie reagiert auf die direkte Sonneneinstrahlung nach den dunklen Monaten oftmals empfindlich und muss sich erst langsam akklimatisieren. Für die Nachtpflege empfehlen sich jetzt feuchtigkeitsspendende und rückfettende Cremes. Tagsüber genügend eine leichte Pflege, die auf jeden Fall einen UV-Filter enthalten sollte. Darüber hinaus sollten Menschen mit empfindlicher Haut auf lange Sonnenbäder verzichten sowie zwischen 11 und 16 Uhr die direkte Sonneneinstrahlung meiden.
Wie ist wirklich sensible Haut zu pflegen?
Bei intoleranter Haut muss Kosmetik hypoallergen und emulgatorenfrei sein. Diese Geschmeidigmacher lösen das Hautfett und machen es mit Wasser mischbar. Der Schutzfilm wird regelrecht ausgewaschen. Gerötete Haut zeigt oft Durchblutungsprobleme und ist Veranlagung. Um die Mikrozirkulation zu verbessern, die Gefäßwände und den Hydrolipidfilm zu stärken, gilt für diesen Typ: Weniger ist mehr. Eine seifenfreie Reinigung mit lauwarmem Wasser reicht aus, auf Duft- und Konservierungsstoffe bitte verzichten. Schonende Wirkstoffe wie Thermalwasser sind erlaubt, Mäusedornextrakt stabilisiert, strafft und mildert Rötungen. Echinaceaextrakt verhindert oder hemmt Entzündungen. Für irritierte Haut, die schuppt und spannt, sind Produkte sinnvoll, die beispielsweise die hautverwandte Derma-Membran-Struktur (DMS) enthalten. DMS stärkt die oberen Hautschichten und transportiert Wirkstoffe schnell in tiefere Hautschichten.















